Madaster CONNECTplus: Urban Mining in der Praxis – jetzt braucht es politischen Mut

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Beim Event Madaster CONNECTplus 2026 wurde eines klar: Die Bau- und Rückbaupraxis zeigt, was im Bereich Urban Mining möglich ist. Statt auf ideale gesetzliche Rahmenbedingungen zu warten, setzen Akteure entlang der Wertschöpfungskette bereits heute konkrete Lösungen um – trotz bestehender regulatorischer Hürden.

Kommunen, Fachplaner, Hersteller, Bauunternehmen, Rückbauer und Verbände kamen zusammen, um praxisnah zu diskutieren, wie Kreislaufwirtschaft im Bauwesen funktionieren kann. Der Austausch machte deutlich: Es gibt bereits zahlreiche funktionierende Ansätze – für eine breite Umsetzung braucht es jedoch weiterhin passende Rahmenbedingungen und gemeinsames Engagement. 

Praxisnahe Lösungen und starke Impulse

In Vorträgen und ergebnisorientierten Workshops arbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam an konkreten Ansätzen für mehr Ressourceneffizienz und Wiederverwendung. Aus neuen Kontakten entstanden Ideen – und aus Ideen entwickeln sich zunehmend reale Projekte.

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des digitalen Tools „madaster match“. Damit bietet Madaster eine Lösung, um Urban-Mining-Prozesse systematisch zu erfassen, zu vernetzen und skalierbar zu machen. Ziel ist es, ReUse und hochwertiges Recycling effizienter in die Praxis zu überführen.

Perspektive der Rückbaupraxis

Für den Abbruchverband Nord brachte Ralf Pietsch in seiner Keynote die Sicht der Rückbaupraxis ein. Im Fokus standen zentrale Fragen der Branche:

Wo bestehen aktuell die größten Hürden? Was funktioniert bereits gut? Wer trägt bei Reuse & Recycling die Verantwortung für Bauprodukte und Material? Und: Wem gebührt die Wertschöpfung, wenn man Kreisläufe konkret denkt?

Gerade diese Perspektive unterstreicht die Bedeutung des Rückbaus als entscheidenden Baustein einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft im Bauwesen.

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Zirkuläres Bauen als gelebte Praxis

Mit dem Veranstaltungsort CIRCLE – dem Ort für zirkuläres Bauen wurde das Konzept direkt erlebbar. Materialien, Technologien und funktionierende Stoffkreisläufe zeigten vor Ort, wie zirkuläres Bauen heute bereits umgesetzt wird und welches Potenzial darin steckt.

Starke Partnerschaften und Ausblick

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette waren die relevanten Akteure vertreten – eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft. Ein besonderer Dank gilt Madaster für die Organisation des Events sowie die gute Zusammenarbeit. Als Eventpartner konnten wir gemeinsam mit RHEINZINK und Berlin Hyp diesen wertvollen Austausch aktiv mitgestalten.

Das Fazit von Madaster CONNECTplus: Die Praxis ist macht es vor – nun braucht es den politischen Mut, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Dialog wird fortgesetzt und im Jahr 2026 weiter intensiviert werden. Wir werden hier zeitnah über weitere Events und Initiativen berichten.

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